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Spielen hält körperlich und geistig
fit, fördet Reaktion, Koordination und Konzentration des Hundes.
Angeborene Fähigkeiten und Sozialverhalten werden durch Spielen
gefördert. Man denke an Welpen oder Junghunde, die spielerisch
lernen, oder sich im Spiel miteinander messen. Aber auch Hundesenioren
haben Spaß am Spiel und bleiben länger fit.
Weil jeder Hund anders ist, hat auch jeder beim Spielen
seine Vorlieben.
Agile, bewegungsfreudige Hunde werden Rennspiele wahrscheinlich
mehr zu schätzen wissen, als schwerfällige Phlegmatiker.
Aber selbst die lassen sich mit guten Ideen aus der Reserve locken.
Spiele können und sollen durchaus auf rassespezifische Eigenarten,
aber auch auf die individuellen Vorlieben des Hundes eingehen.
Spielsachen für den Hund sollten nicht dauernd zur freien
Verfügung bereit liegen.
Der Mensch entscheidet, wann gespielt wird, wählt ein Spielzeug
und spielt gemeinsam mit seinem Hund.
Gute Ideen sind dabei wichtiger als eine Menge Spielzeug. Oft reichen
alltägliche Dinge, ein verknotetes Geschirrtuch, zusammengerollte
Socken, Papprollen und dergleichen schon aus.
Darüber hinaus finden gerade Welpen rasch kreative Beschäftigungsmöglichkeiten,
wie auch das Bild unten zeigt.
Spielideen
für Hunde
Beschäftigung und Spaß für
jeden Tag
Unsere Sportideen
Natürlich gibt es auch Herausforderungen
im Sportbereich: Hundesport, Agility und was sonst noch Spass macht!
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Welpen beim spielerischen Kräfte
messen
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Suchspiele
Ballsuchspiel
Funktioniert drinnen und draußen.
Um den Hund mit dem Spiel vertraut zu machen, Ball oder Spielzeug
zunächst im Beisein des Hundes verstecken. Dann den Hund auffordern,
den Ball zu suchen. "Such den Ball", "Wo ist der Ball?".
Im Allgemeinen kapieren Hunde schnell, was gemeint ist, vor allem
dann, wenn sich der Mensch riesig freut, wenn der Hund, und sei es
auch nur zufällig, den gewünschten Gegenstand findet.
Wenn der Hund das Spielprinzip kapiert hat, kann man "Suchenspiele"
spannender gestalten, indem man den Hund in einem anderen Raum, bzw.
außer Sicht absetzt oder ablegt und warten läßt,
gegebenfalls mit einem Helfer. Dann verteilt man selbst den Ball mehr
oder weniger gut versteckt - holt oder ruft den Hund und lässt
ihn suchen. Wenn man draußen spielt, lässt sich der Schwierigkeitsgrad
noch steigern, indem der Ball nicht abgelegt, sondern ein Stück
geworfen wird. Dann muss der Hund versuchen, irgendwann Witterung
zu bekommen, - Windrichtung beachten!
Wenn der Ball versteckt ist, wird das Spiel leicht zum Spur-such-Spiel,
- dabei wird der Hund die Spur des Menschen verfolgen.
Kekssuchspiel
Das gleiche Spiel funktioniert auch mit Leckerli. Gespielt wird
dann eher drinnen.
Versteckspiele mit Mensch
Auch Versteckspiele mit sich versteckenden Menschen - such das Herrchen/Frauchen
machen drinnen und draußen Spaß.
Bring- und Apportierspiele
Gemeint ist hier nicht richtige Dummyarbeit, sondern Apportieren just
for fun, für jeden Hund geeignet, der gerne Gegenstände
aufnimmt und umherträgt.
Das allseitsbekannte Ballspielen oder "Stöckchenbringen"
ist das einfachste Beispiel für ein Bringspiel, das viele Hunde
gerne spielen und schnell beherrschen.
Oft hört man von Hundehaltern den resignierten
Satz
"Mein Hund bringt aber nicht", und das obwohl Hündchen
gerne einem geworfenen Ball hinterherläuft und diesen gegebenfalls
auch fängt.
Ein möglicher Grund, warum Hund den Ball nicht zurückbringt,
könnte ganz einfach darin liegen, dass er gar nicht weiss,
was er tun soll.
Auch ein einfaches Bringspiel ist aus einigen Schritten aufgebaut,
die sich einzeln einüben lassen.
Einem fliegenden Ball hinterher jagen zu wollen ist eine Voraussetzung.
Ein Hund, der an Beute, und darum handelt es sich letztendlich,
nicht interessiert ist, wird an Bringspielen kaum Spaß haben.
Das Zurückbringen selbst läßt sich zunächst
sogar zuhause üben.
Wenn Ihr Hund zum Beispiel seinen Ball - auch zufällig - aufgenommen
hat, rufen Sie ihn zu sich und führen Sie ein Kommando wie
"bring" ein.
Da Heranrufen schon im Rahmen der Grunderziehung funktionieren
muss, wird auch das Herankommen mit Ball in den meisten Fällen
problemlos funktionieren, am besten mit viel Lob und Freude durch
den Menschen.
Der nächste Schritt ist, dem Hund klarzumachen, dass er die
Beute hergeben muss. Bei vielen Hunden gestaltet sich dieser Punkt
als schwierig. Manche bringen sogar gerne, geben aber nicht aus.
Weil Ausgeben aber nicht nur beim Spielen wichtig ist, muss das
Kommando "aus" auch im Alltag grundsätzlich funktionieren,
am besten schon beim Welpen einführen.
Für ein Bringspiel reicht es, wenn Ihnen der Hund den Ball
vor die Füße legt. Wer es eleganter möchte, kann
versuchen, seinem Hund das Ausgeben in die Hand beizubringen.
Beutespiele/ Zerrspiele/ Fangespiele
Am besten mit einer Beißkordel spielen. Ein altes Geschirrtuch
tut es aber auch und Kiras spezielle Favoriten sind ausgemusterte
Sofakissen.
Das Spielprinzip ist einfach:
Der Hund zieht an einer Seite, der Mensch an der anderen.
Ob man den Hund beim Zerrspiel gewinnen lassen darf, ist individuell
zu entscheiden. Während des Spieles kann man durchaus auch dem
Hund einmal die Beute überlassen. Zum Schluss allerdings gewinnt
immer der Mensch, der auch das Spiel beendet.
| Wichtig:
Weil es sich hierbei um ein Beutespiel handelt, bei dem der
Hund auch seine Kräfte misst, muss das Spiel jederzeit
unter Kontrolle des Menschen sein, der es sofort beenden kann.
Zerrspiele eignen sich nicht für dominante Hunde oder
Tiere mit erhöhter Aggressionsbereitschaft.
Für Kinder sind Zerrspiele vor allem mit größeren
Hunden nicht zu empfehlen! |
Bewegungsspiele
Hin- und Herlaufspiel für Welpen
Das haben wir zu zweit mit Kira als Welpen gespielt, um bei
unserer Kleinen das „hier“ zu üben. Zwei Menschen,
mit Leckerli ausgerüstet, stellen sich in einigem Abstand zueinander
auf. Der erste ruft den Welpen -und wenn der angelaufen kommt, gibt
es viel Lob und die Belohnung. Dann ist der andere Mensch an der Reihe
und ruft den Welpen. Wichtig: mit viel Freude und Begeisterung spielen,
damit der Welpe lernt, gerne zu seinem Menschen zu kommen.
Hindernislauf/Balancierspiel
Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist alles,
was den Spaziergang abwechslungsreicher gestaltet: auf Baumstämmen
balancieren, über Gräben springen, Hindernisse umrunden.
Hunde gehen gerne gemeinsam mit ihrem Menschen auf Entdeckungsreise.
Ballfangspiel
Besonders geeignet für ballverrückte Hunde. Die Regeln sind
einfach: die Menschen werfen sich einen Ball - am besten den Hundeball,
bzw. Tennisball zu, und der Hund muss versuchen, den Ball zu fangen.
Natürlich spielen die Menschen so, dass der Hund gelegentlich
ans Ziel kommt und den Ball erwischt. Hat man seinem Hund vorher das
"bring" beigebracht, liefert er den Ball sogar wieder beim
Menschen ab, und das Spiel kann weiter gehen.
Frisbee
Statt Ball kann man auch mit dem Hund Frisbee spielen. Am besten mit
speziellen Hundefrisbees aus dem Zoofachhandel. Geschickte Hunde fangen
das Frisbee sogar im Flug.
Kunststücke beibringen
Weil Hunde gerne etwas Neues lernen, kann man auch versuchen, ihnen
kleine Kunststückchen beizubringen.
Pfoti geben lernen die meisten Hunde rasch, aber auch Männchen
machen ist für kleinere Hunde kein Problem.
Größere Hunde haben damit meistens Schwierigkeiten.
Kira zum Beispiel macht Männchen, indem sie sich mit den
Vorderpfoten auf einen vor sie gehaltenen Arm stützt. Anders
klappt es nicht.
Drehen, kriechen, um Hindernisse herum laufen, Slalom laufen, irgendwo
durch krabbeln, - der Fantansie sind keine Grenzen gesetzt. Und
das Beste dabei ist: man braucht nur Zeit und Lust, sich mit seinem
Hund zu beschäftigen.
Denkspiele
Leckerlie erschnuppern
Was für Supernasen zum Mitdenken: Man
versteckt ein Leckerlie in einer Hand und hält dem Hund beide,
zur Faust geschlossenen Hände vor die Nase. Der Hund darf eine
Hand wählen. Entweder durch stupsen, oder, wenn Hund das kann,
durch Anzeigen mit der Pfote. Hunde kapieren sehr schnell, worum
es in diesem Spiel geht.
Begriffe lernen
Man kann Hunden durchaus beibringen, dass verschiedene
Spielsachen unterschiedliche Namen haben. Bring die Ente, bring
den Teddy, bring den Ball...
Hütchenspiel Man versteckt
ein Leckerlie unter einem Becher und der Hund soll versuchen, das
Leckerlie zu bekommen. Durch umwerfen des Bechers, anstupsen ...
Gut für das Hundehirn. |

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Suchspiele
schulen die Konzentration und die Nasenleistung des Hundes
und ganz nebenbei auch die Fähigkeit, geduldig zu warten.
Für den Hundehalter gilt: geduldig bleiben,
Spiel Schritt für Schritt festigen, keine Wunder erwarten
und nicht resignieren, wenn nicht alles sofort funktioniert. |
Wichtig: Niemals
Stöcke oder Ähnliches werfen. Verletzungsgefahr! Der
Hund läuft eventuell schneller als der Mensch wirft und
könnte vom fallenden Stock, den er fangen möchte,
getroffen und verletzt werden.
Auch kann er sich durch einen im Boden steckengeblieben Stock
den Rachen oder Nase und Augen verletzen. |



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