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Hundelexikon -
Begriffe und Wissenswertes rund um den Hund
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A |
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| Aggression
Aggressionen gegenüber Menschen, aber auch gegenüber Artgenossen
beinhalten eine Vielzahl von Verhaltenweisen, angefangen vom Drohverhalten
bis hin zum Beißangriff.
Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein und lassen sich
nicht immer auf den ersten Blick eindeutig bestimmen.
Manche Hunde reagieren aus Angst aggressiv, etwa dann, wenn sie
sich von Menschen oder Artgenossen bedrängt fühlen. Da
Ängste eine individuelle Vorgeschichte haben, mangelnde -->Sozialisation
etwa, aber auch schlechte Erfahrungen mit Menschen bzw. anderen
Hunden, muss der jeweilige Einzelfall betrachtet werden.
Das gleiche gilt auch für andere Formen der Aggression. Nicht
nur besonders ängstliche Hunde, auch dominante Hunde können
Aggressionen zeigen, in erster Linie dann, wenn im Mensch-Hunderudel
Rangfolgefragen ungeklärt sind.
Aggressives Verhalten gibt es gelegentlich auch auf bestimmte Situationen
beschränkt: der Hund, der sein Revier verteidigt, aggressives
Beuteverhalten, - dazu kann auch Radfahrer oder Jogger jagen gehören,
das Verteidigen von Futter oder Spielzeug, aber auch aggressives
Verhalten gegenüber Artgenossen aus sexueller Motivation heraus.
Was also tun bei aggressivem Verhalten? Es gibt kein Patentrezept,
und es muss der Einzelfall betrachtet werden. Das kann manchmal
schwierig sein, zum Beispiel weil man die Vorgeschichte seines Secondhand-Hundes
nicht kennt. Auch mag es Hunderassen geben, deren Hemmschwelle niedriger
liegt als bei anderen, - aber den grundlos aggressiven Hund gibt
es nicht, und so macht es Sinn, die Ursachen des aggressiven Verhaltens
zu hinterfragen und gegebenenfalls auch eigene Verhaltensweisen
genauer zu betrachten.
Wenn der Hundehalter sich nicht mehr an den Napf traut, weil Hündchen
selbigen knurrend verteidigt, liegt aller Wahrscheinlichkeit ein
Dominanzproblem vor, dass zunächst eine Verhaltensänderung
des Menschen bedarf.
Grundlegend für alle Aggressionsprobleme: eine gute, konsequente
-->Grunderziehung, die dem dominanten Hund seinen Platz im Rudel
zuweist und dem ängstlichen Hund Sicherheit gibt.
Eine weitere Möglichkeit liegt darin, unerwünschtes Verhalten
in bestimmten Situationen durch erwünschtes Verhalten zu ersetzen.
Mit dem Hund, der Radfahrer verfolgt, wird nun unter Einsatz von
Lob und Belohnung trainiert, sich beim Anblick eines Radfahrers
zu setzen.
Insgesamt gilt bei Aggressionsproblemen, wie auch bei anderen Verhaltensauffälligkeiten:
Sich an einen erfahrenen Hundausbilder zu wenden schadet nicht.
Oft sieht ein Außenstehender das eigentliche Problem viel
deutlicher als die Betroffenen und eine effektive Problemlösung
kann Ihnen und vor allem Ihrem Hund viel Ärger ersparen.
Agility
Ein Hundesport, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Der Hund
muss möglichst rasch unter Anleitung seines Menschen einen
Hindernisparcours, - das können Hürden, Wippen, Tunnel
o.ä. sein, durchlaufen. Gerade für bewegungsfreudige,
agile Hunde ein Vergnügen, das mit viel Spaß den Zusammenhalt
des Hunde-Menschenteams fördert.
Alleine bleiben
Lässt sich natürlich nicht vermeiden, muss aber geübt
werden, um Trennungsängsten vorzubeugen. Am besten ist es, mit
wenigen Minuten zu beginnen, vor die Tür gehen, zurückkommen,
den braven Hund loben. Zeitspanne langsam verlängern. Wichtig
ist auch, dass der Hund vor dem Alleine bleiben seinen Spaziergang
und Beschäftigung hatte, sich lösen konnte und gegebenenfalls
sein Futter bekommen hat. Einem müden, zufriedenen Hund fällt
das Warten viel leichter als einem unterforderten Energiebündel,
dass sich in der leeren Wohnung passende Beschäftigung sucht.
Trotz allem gilt: wer den ganzen Tag außer Haus ist, sollte
sich besser keinen Hund zulegen. Hunde sind Rudeltiere, die nicht
länger als drei, vier Stunden am Stück alleine bleiben sollen.
Wenn es die Lebensumstände erfordern, sollte man sich überlegen,
ob man den Hund nicht mit zur Arbeit nehmen kann oder, wenn das unmöglich
ist, sich nach einem geeigneten Hundesitter umschauen.
Allergien
Kommen auch bei Hunden häufiger vor. Ungeklärte
Hautprobleme oder Durchfälle können ein Anzeichen sein.
Der Hund kann auf zahlreiche Stoffe allergisch reagieren, Gräser,
Flohspeichel, und häufig auf bestimmte Nahrungsmittel oder
Futtermilben. In Absprache mit dem Tierarzt ist nach Abhilfe zu
suchen. Oft ist ein Futterwechsel nötig, um Linderung zu schaffen.
Analdrüsen
Heftiges Belecken des Afters oder auch sogenanntes „Schlittenfahren“,
also mit dem Hinterteil auf dem Boden rutschen, kann auf verstopfte
Analdrüsen hinweisen. Normalerweise entleeren sich die Analbeutel
bei der Darmentleerung. Ist dies nicht der Fall, beispielsweise
nach Durchfällen, sollten die Drüsen von Hand ausgedrückt
werden, da überfüllte Analbeutel zu Entzündungen
führen können. Wer sich das nicht selbst zutraut, kann
das vom Tierarzt erledigen lassen. Zur Vermeidung von verstopften
Analdrüsen ist darauf zu achten, dass der Kot von fester Konsistenz
ist.
Anspringen
Anspringen von Menschen ist eine Unart, die unterbunden werden
sollte. Aus Hundesicht ist das Anspringen zwar verständlich,
weil es dem Lefzenlecken von Artgenossen zur Begrüßung
entspricht, aber die wenigsten Menschen sind erfreut, noch dazu
von einem fremden Hund derart begrüßt zu werden. Zum
Abgewöhnen dieser aus menschlicher Sicht ungewollten Handlung
bieten sich verschiedene Ansätze an. Ganz einfach sollte sich
umsetzten lassen, Begrüßungszeremonien zu Hause entsprechend
zu gestalten, dass Hund gar nicht erst springen muss. Man verlagere
die Begrüßung eben auf Hundehöhe und begrüßt
den nicht springen Hund umso freudiger. Sollte der Hund seinen Menschen
dennoch anspringen wollen, kann man es ganz einfach mit seitlichem
Wegdrehen versuchen, was hundetypischem Ignorieren einer ungewollten
Handlung nahe kommt. Wenn der Hund durch eine Handlung dauerhaft
keinen Erfolg hat, wird er sie irgendwann bleiben lassen. Erwünschte
Alternativhandlungen sind natürlich sofort zu belohnen.
Anspringen fremder Menschen, beispielsweise bei Spaziergängen
ist in jedem Fall zu unterbinden. Viele Menschen haben Angst vor
Hunden, die wenigsten freuen sich über Abdrücke schmutziger
Hundepfoten auf der Kleidung und es verbessert den Ruf der Hundehalter
in keinem Fall, wenn Fiffi in noch so guter Absicht arglose Passanten
anspringt. Das gilt übrigens auch für Hunde kleiner Rassen.
Wie erkläre ich das aber meinem Hund? Wünschenswert ist,
dass der Hund kapiert, dass draußen nicht jeder Mensch begrüßt
werden muss. Natürlich ist es schlecht, seinem Hund bei jeden
Spaziergänger ein zorniges „Nein“ hinterher zu
brüllen. Besser: das gewünschte Verhalten belohnen. Hund
anleinen, Hund ablenken, auf sich selbst fixieren, der Spaziergänger
ist überhaupt nicht von Interesse, Hund belohnen, wenn das
klappt.
Apportieren
Apportieren stammt eigentlich aus der Jagd und bedeutet zunächst
nichts anderes, als dass der Hund vom Jäger geschossenes Niederwild
aufnimmt und zurückbringt. Manche Hunderassen, zum Beispiel
Retriever verfügen über einen angeborenen Bringtrieb,
so dass Apportieren eigentlich zum Grundbeschäftigungsrepertoire
gehören sollte, auch für Hunde, die nicht jagdlich eingesetzt
werden.
Als Ersatz bietet sich die Arbeit mit -->Dummies
an, die bei richtiger Ausbildung und Förderung ein hohes Maß
an Können beim Hund/Halterteam beweist, das auch auf Wettkämpfen
gezeigt werden kann.
Aber auch für alle, die ihren apportierfreudigen Hund ohne
Vereins- und Wettkampfambitionen lediglich artgerecht beschäftigen
wollen, lassen sich zahlreiche Such- und Bringspiele finden.
Aujeszkysche Krankheit
Auch Pseudowut genannt. Eine Virusinfektion, die eigentlich
bei Schweinen vorkommt, aber übertragbar ist, vor allem durch
den Verzehr von infiziertem, rohen Schweinefleisch. Beim Hund verläuft
diese Krankheit tödlich.
Augen
Sekret in den Augenwinkeln kommt nach dem Schlafen häufiger
vor und kann einfach mit Hilfe eines Papiertaschentuchs entfernt
werden. Bei eitrigem Sekret oder geröteten Bindehäuten
gehört der Hund in die Hand des Tierarztes.
Ausbildung
Auch wenn man mit seinem Hund keine weiterführende Ausbildung
machen möchte, einige grundlegende Dinge sollte der Hund beherrschen,
damit er alltagstauglich ist. Dazu gehören die Grundkommandos,
sowie eine gewisse soziale Verträglichkeit.
Wenn man sich diese Grundausbildung nicht zutraut und gerade als
Ersthundebesitzer Fehler vermeiden möchte, kann man sich an
eine gute Hundeschule wenden.
Auto fahren
Viele Hunde fahren gerne Auto und normalerweise ist es auch
kein Problem, einen Hund ein oder zwei Stunden im Auto warten zu
lassen. Voraussetzung ist genügend Frischluftzufuhr und natürlich
sollte das Auto nicht in der Sonne stehen. In Sommerhitze gilt:
den Hund im Zweifelsfall zu Hause, anstelle im aufgeheizten Auto
warten zu lassen.
Während der Fahrt muss der Hund gesichert sein. Schon eine
leichtere Bremsung kann dazu führen, dass sich Hund zum Wurfgeschoss
durch die Frontscheibe verwandelt. Man kann den Hund in einer Box
unterbringen, das Auto mit einem Absperrgitter sichern, oder den
Hund mittels Hundesicherheitsgurt ganz einfach anschnallen. Im Fachhandel
gibt es dafür Brustgeschirre, die sich am Sicherheitsgurt befestigen
lassen.
Wichtig ist auch, dass der Hund das Auto nur nach ausdrücklicher
Aufforderung verlässt. Dies kann durch ein „bleib“
oder „warten“ Kommando geschehen, dass erst aufgelöst
wird, - bei uns mit „hopp“, oder „jetzt“,
wenn Hund das Auto gefahrlos verlassen kann.
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| B |
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| Baden
Muss manchmal sein und sollte zum Körperpflegeprogramm
gehören, dass der Hund ohne Widerstand über sich ergehen
lässt. Oft genügt einfaches Pfotenwaschen mit Hilfe einer
Wanne, beispielsweise nach Schlechtwetterspaziergängen. Einen
lehmigen oder schlammigen Hund mit klarem Wasser abzuduschen ist
jederzeit möglich. Wie aber sieht es mit dem Einsatz von Reinigungsmitteln
aus? Natürlich sollte man den Hund nicht ohne Not und nach
menschlichen Hygienestandards regelmäßig shampoonieren.
Das zerstört die natürliche Fettschicht des Fells, das
ja eigentlich vor Witterungseinflüssen schützen soll.
Nun gibt es aber durchaus Situationen, die den Einsatz von Shampoo
(ein gutes, rückfettendes Hundeshampoo oder ein mildes Babyshampoo)
unerlässlich machen: beispielsweise dann, wenn sich das brave
Hündchen in etwas Stinkigem gewälzt hat oder eben mal
durch das frisch gejauchte Feld gerollt ist. Überkommene Meinungen,
die sich hartnäckig in den Köpfen mancher Hundebesitzer
halten, wie etwa die, dass man einen Hund nur einmal im Jahr Baden
darf, nützen nicht wirklich, wenn man vor der Wahl steht zwischen
Hundeshampoo oder dem Gestank frischer Gülle in der Wohnung.
Also: man muss einen Hund sicher nicht „einfach so“
baden, aber wenn es denn nötig sein sollte, steht einem Bad
- oder besser einem Abduschen - nichts im Wege. Wichtig ist nur,
Shampoo gründlich mit klarem Wasser ausspülen, den Kopf
aussparen und hinterher dafür sorgen, dass der nasse Hund beim
Trocknen nicht friert oder auskühlt.
Ball
Lieblingsspielzeug vieler Hunde. Aber Achtung: der gute alte
Tennisball sollte nicht zur ständigen Verfügung des Hundes
bereitliegen. Die Oberfläche von Tennisbällen verwandelt
sich durch Schmutz und Sandablagerungen rasch zu einem Mittel, das
bei längerem Zahnkontakt die Wirkung von Schleifpapier auf
den Zähnen haben kann. Besser, wenn auch teurer: Gummibälle
aus dem Zoofachgeschäft.
Bellen
Bellen in verschiedenen Tonlagen gehört zum Kommunikationsrepertoires
des Hundes, wobei es mehr oder weniger bellfreudige Rassen gibt.
Bellen kann erwünscht sein, zum Beispiel beim Wachhund, Spurlaut
oder das Verbellen von verendetem Wild beim Jagdhund. Bellen kann
Spielaufforderung sein oder Betteln oder ein Zeichen von Langeweile.
Viele Hunde bellen, wenn jemand an der Tür ist. Möglichkeiten
des Abgewöhnens eventuell durch Kommando „ruhig“
oder ähnliches. Kontraproduktiv: den bellenden Hund anbrüllen.
Der Hund könnte dann nämlich dem Irrtum unterliegen, dass
sein Mensch ebenfalls bellt.
Manche Hunde bellen, wenn sie alleine gelassen werden, - ein Verhalten,
das schon der Nachbarn zuliebe unterbunden werden sollte. Hier geht
es aber weniger um das Abgewöhnen von Bellen, als Vielmehr
um das Einüben von -->Alleine
bleiben.
Belohnung
Unerlässliches Erziehungsmittel zur Verstärkung
gewollter Handlungen (-->positive Verstärkung)
Eine Belohnung muss je nach Hund individuell gewählt werden.
Lob, Futter, ein Spiel, - alles ist möglich. Natürlich
macht es wenig Sinn einen hyperaktiven Futtermäkler mit Leckerli
zu belohnen, während es für viele immer verfressene Zeitgenossen
nichts Motivierenderes gibt als einen Hundekeks.
Beschäftigung
Unerlässlich für jeden Hund. Artgerechte
Beschäftigung bedeutet mehr als bloßes Vor-die- Tür-gehen.
Weil Hunde mit bestimmten Eigenschaften gezüchtet wurden, die
sie bis heute in sich tragen, auch wenn die wenigsten eine zweckmäßige
Arbeit vollbringen, muss je nach Rassevorliebe eine artgerechte
Beschäftigung gefunden werden. Möglichkeiten liegen in
den Hundevereinen, die je nach Bedarf Ausbildung und Hundesportmöglichkeiten
anbieten.
Aber Achtung: stupides Antrainieren der Grundkommandos ist keine
lebenslange artgerechte Beschäftigung. Grundkommandos sollten
eine Selbstverständlichkeit darstellen und das Einüben
sollte auch hierbei keine Langeweile aufkommen lassen.
Unter artgerechter Beschäftigung ist neben ausreichender Bewegung
auch oder gerade auch geistige Herausforderung zu verstehen, am
besten im Team mit seinem Menschen.
Artgerechte Beschäftigung kann der Hund je nach Vorliebe in
Agility, im Fährtensuchen, im Apportieren finden, wer es mag
im Verein. Es gibt die Möglichkeit der Rettungshundeausbildung,
vorausgesetzt der Mensch bringt das nötige Engagement mit und
es soll Leute geben, die nur deswegen zum Jagdschein kamen, um ihren
Hund seinen Fähigkeiten entsprechen einsetzen zu können.
Wer sich jetzt entnervt zurücklehnt und meint, er habe doch
einen Familienhund und keinerlei Ambitionen einem Hundeverein beizutreten,
der sei beruhigt: Wichtig ist alleine die Beschäftigung mit
dem Hund. Zeit zusammen verbringen, Spielen, Üben. Phantasie
schadet nicht, um sich neue Spiele mit dem Hund auszudenken. Bringspiele,
Suchspiele, Laufspiele, dem Hund Kunststückchen beibringen
- alles ist erlaubt, solange es allen Beteiligten Spaß macht.
Bett
Schlafplatz der Menschen. Insbesondere dominante Vierbeiner
haben im Bett oder auf der Couch nichts zu suchen. Ein erhöhter
Ruheplatz ist eigentlich Chefsache und damit dem Menschen vorbehalten.
Was jetzt nicht heißt, dass Bett oder Sofa für jeden
Hund grundsätzlich verboten sein müssen, vorausgesetzt,
es liegen keine Dominanzprobleme vor und man akzeptiert gegebenenfalls
Hundehaare auf den Sitzmöbeln. Kira durfte anfangs weder auf
die Couch, noch ins Bett. Stattdessen lagen wir zum Schmusen bei
ihr auf dem Fußboden. Mit der Zeit verhielt es sich so, dass
sie nach Aufforderung aufs Bett durfte, unter der Voraussetzung,
dass dort ihre Hundedecke liegt. Auf die Couch möchte sie nicht
und gar das Bett mit uns teilen, ist ihr unangenehm. Aus diesen
Gründen darf Kira, wenn sie es möchte, tagsüber auch
in unserem Bett schlafen.
Betteln (bei Tisch)
Lästige Angewohnheit vieler Hunde. Gut, eigentlich ist
um Futterbetteln eine völlig normale Verhaltensweise des Hundes.
Auch Wolfwelpen betteln um Futter wenn die Alttiere von der Jagd
kommen. Jeder Hundehalter kennt Betteln bei seinem vierbeinigen
Freund, sei es bei Öffnen des Kühlschrankes, beim Essenzubereiten
oder man denke nur an die vielen braven Hunde, die plötzlich
ohne Kommando vor einem Menschen sitzen können, bloß
weil dieser die Hand in die Hosentasche steckt. Die Situationen
sind vielfältig, und letztendlich bleibt es jeden Hundehalter
selbst überlassen, was er für akzeptabel hält.
Der Hund aber, der bei Tisch bettelt, jeden Bissen gierig mit den
Augen verfolgt, gehört sicher nicht zu den wünschenswerten
Hausgenossen. Nicht selten ist dieses Verhalten ausgesprochen erfolgreich
und es fällt „zufällig“ etwas vom Tisch, oder
Hund bekommt seinen Anteil, nur damit er Ruhe gibt. Genau das wird
er aber nicht tun. Eine Handlung, die auch noch mit Futter belohnt
wird, ist eine für den Hund lohnende Handlung, die er immer
wiederholen wird.
Am einfachsten vermeidet man das Betteln bei Tisch natürlich
schon beim Welpen, und zwar schlicht dadurch, dass man das Futterbetteln
des Welpen, genauer den Welpen beim Essen, bewusst ignoriert. Wenn
der Welpe durch sein Handeln rein gar nichts erreicht, fehlt die
Motivation für die Handlung. Aber Vorsicht: Hunde können
sehr ausdauernd sein, und man darf sich auf keinen Fall weich klopfen
lassen. Ein Versuch ist es allemal wert. Ein konsequentes „nein“,
bzw. auf den Platz schicken schadet später auch nicht. Wichtig
ist nur, dass das Verhalten des Menschen, hier also: nicht bei Tisch
füttern, konsequent durchgehalten wird, auch dann wenn Gäste
mit am Tisch sitzen, die in die Erziehungsstrategie eingeweiht werden
müssen. Auf jeden Fall wird es für alle Beteiligten einfacher,
eine Unart gar nicht erst aufkommen zu lassen, anstatt selbige später
mit viel Mühe und oft vergeblich unter Kontrolle bringen zu
müssen.
Bewegung
Nötig für die artgerechte Haltung. Was und wie
viel ist rasse- und individualabhängig. Spazieren gehen, Joggen,
Am-Rad-Laufen, Agility, Ballspielen, Schwimmen: Erlaubt ist, was
Spaß macht. Wichtig ist bei allem Bewegungsdrang, dass der
Hund nicht überfordert wird und dass Zeit zum Schnüffeln
bleibt. Keine ausgiebigen Bewegungseinheiten in größter
Hitze, und auch kein übertriebener Ehrgeiz. Am Rad laufen zum
Beispiel macht vielen Hunden Spaß, aber wichtig ist, dass
der Hund das Tempo vorgeben darf. Und bei allen Bewegungsspielen
gilt: Der Mensch sollte die körperliche Konstitution seines
Hundes gut genug kennen, um rechtzeitig ein Ende zu finden. Hochmotivierte
Hunde rennen und spielen teilweise bis sie umfallen, und da sollte
der Mensch wissen, wie viel er seinem Hund zumuten kann. Außerdem
gilt beim Hund wie beim Menschen: regelmäßige Bewegung
bringt mehr als der ehrgeizige Dauerlauf einmal in der Woche.
Blähungen
Unangenehmer Nebeneffekt mancher Nahrungsmittel. Lästig,
aber im Allgemeinen harmlos.
Borreliose
Eine bakterielle Infektion, die durch Zecken übertragen
wird. Problematisch dadurch, dass sich Symptome der Krankheit erst
langsam zeigen. Das kann mit Müdigkeit und Abgespanntheit,
Appetitlosigkeit oder Fieber beginnen. Oft sind Gelenksentzündungen
erste Hinweise auf Borreliose.
Der Hund beginnt zu lahmen, oft abwechselnd, weil verschiedene Gelenke
betroffen sein können.
Im weiteren Krankheitsverlauf sind Schäden am Nervensystem
und Organen möglich. Behandlung der Borelliose mit Antibiotika
möglich, aber langwierig.
Bringtrieb
Bei manchen Rassen, allen voran den Retrievern, stark ausgeprägt.
Sollte man im Rahmen eines artgerechten Beschäftigungsprogrammes
unbedingt fördern.
Buddeln
Angenehme Beschäftigung des Hundes, die so manchen Hundebesitzer
an den Rande des Wahnsinns treibt, wenn es im schön gepflegten
Garten geschieht. Manche Hunde buddeln, um Knochen oder Futter zu
vergraben, andere suchen nach Mäusen und wieder andere, Kira
zum Beispiel, ohne für den Menschen erkennbaren Grund. Man
kann versuchen, für den Hund eine Buddelstelle einzurichten,
allerdings ohne Garantie auf Erfolg. Und man sollte sich an den
Gedanken gewöhnen, dass Hund und penibel gepflegter Garten
meistens nicht zusammenpassen.
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| C |
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| D |
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| Drohverhalten
Achten Sie auf die Körpersprache des Hundes. Drohverhalten
zeigt sich durch ein Zusammenspiel von verschiedenen mimischen und
körperlichen Ausdrucksweisen: Hochgezogene Lefzen, krausgezogene
Nase, aufgestellte Ohren, gesträubtes Nackenfell, aufgerichtete
Rute und Knurren.
Duftmarke
Hunde erhalten einen Großteil an Informationen über
Gerüche, so zum Beispiel über durch Urin und Kot abgesetzte
Duftmarken anderer Hunde, die gegebenenfalls mit dem eigenen Duft
„überschrieben“ werden.
Das „Beinheben“ bei Rüden dient in den meisten
Fällen weniger dem Entleeren der Blase, als dem „markieren“
des Reviers, und auch Hündinnen hocken sich nicht nur zum Pieseln
hin, sondern auch, um durch das Hinterlassen einer Duftmarke ihre
Anwesenheit zu demonstrieren.
Um die eigene Wichtigkeit zu unterstreichen, kann man manchmal gerade
bei kleineren Hunden wahre Akrobatik beobachten, um einen möglichst
hochgelegenen Punkt zu markieren.
Duftstoffe werden auch über die Analdrüsen freigesetzt,
und so ist es für den Hund völlig normal, an fremden „Haufen“
zu schnuppern und eventuell darüber zu markieren. Auch ist
es bei Hundebegegnungen völlig normal, dass sich die Tiere
gegenseitig am Hintern beschnuppern, um zu erfahren mit wem sie
es zu tun haben. Gelegentlich trifft man auf Hundehalter, die dieses
Verhalten irgendwie anstößig finden, - ist es aber nicht.
Wir Menschen haben Begrüßungsrituale, zum Beispiel das
Händeschütteln, Hunde haben eben andere, und daran hat
sich der Mensch, der einen Hund hat, zu gewöhnen.
Dummy
Meist mit Stoff/Segeltuch überzogene Rolle, in verschiedenen
Farben und Größen erhältlich. Accessoire zum Apportieren.
Durchfall
Kann verschiedene Ursachen haben. Falsches Futter, Nahrungsmittelunverträglichkeit
oder ähnliches. Gegebenenfalls zum Tierarzt, auf jeden Fall
dann, wenn der Durchfall nach zwei, drei Tagen nicht verschwunden
ist, wenn Blut im Durchfall ist oder der Hund gleichzeitig erbricht.
Ansonsten: am besten erst einmal fasten. Am nächsten Tag dann
eine leichte Mahlzeit aus Reis und gekochtem Huhn anbieten. Stets
für ausreichend Flüssigkeitszufuhr sorgen.
Durst
Bei übermäßigem Durst über längere
Zeit ist sicherheitshalber der Tierarzt aufzusuchen. Übermäßiges
Trinken kann ein deutliches Zeichen für eine Entzündung,
aber auch eine andere Erkrankung sein.
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| E |
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| Erbrechen
Hier gilt Ähnliches wie beim -->Durchfall.
Kann verschiedene Ursachen haben. Harmlos nach dem Genuss von Gras.
Ansonsten gilt: sollte nicht rasch eine Besserung eintreten, ab
zum Tierarzt.
Erbkrankheiten
Erbkrankheiten können rassespezifisch auftreten. Allseits
bekannt dürfte die Anfälligkeit für HD, Hüftgelenksdysplasie
bei vielen größeren Rassen sein. Informieren Sie sich,
für welche Krankheiten Ihre Wunschrasse anfällig ist und
kaufen Sie Ihren Hund auf jeden Fall beim seriösen Züchter,
der Ihnen anhand der Ahnenpapiere vorweisen kann, dass er mit gesunden
Tieren züchtet. Natürlich bietet das keinen 100% Schutz
vor Erbkrankheiten. Hunde sind Lebewesen, die nun einmal krank werden
können, aber durch die sorgfältige Auswahl der Herkunft
Ihres Hundes verringern Sie das Risiko, ein krankes Tier zu erhalten.
Oft hört man, dass Mischlinge gesünder, und von Erbkrankheiten
verschont sind. Das ist nicht richtig. Auch Mischlinge sind das
Produkt ihrer Eltern und so sind sie ebenso anfällig für
Erbkrankheiten wie Rassehunde. Man kann Glück haben und das
Tier ist gesund, eine Garantie dafür bietet auch der Mischling
nicht.
Entwurmen -->Wurmkur
Ernährung
Hundeernährung ist ein kompliziertes Thema, - denn es
gibt dazu so viele Ansichten, wie es Hundehalter gibt. Daher gibt
es hier auch keine Tipps dazu. Man kann seinen Hund mit
-->Fertigfutter
ausgewogen ernähren, man kann ihn bekochen oder roh füttern.
Wir selber haben lange Trockenfutter gefüttert, eingeweicht,
und etwas „gewürzt“ mit einem Löffel Dosenfleisch
oder Frischkäse. Anfangs Welpenfutter, später für
erwachsene Hunde, dazwischen auch Light-Futter.
Damit kamen wir und Kira auch gut zurecht, unser Hund war gesund
und fit. Mit der Zeit fehlte uns die Abwechslung. Dazu kam, dass
Kira immer wieder Hautprobleme hatte, die, wie wir mittlerweile
wissen, aber nicht auf das Trockenfutter zurückzuführen
waren. Nach einigem Experimentieren mit verschiedenen Futtersorten
kamen wir erst zum „Selbstgekochten“ und schließlich
zur Rohfütterung. Das ist nicht teurer als Trockenfutter und
nicht aufwendiger. Und es ist auch nicht eklig, - wie manche glauben,
wenn man erzählt, man füttere rohes Fleisch. Verschiedene
Nebeneffekte sind zu beobachten: Kira bekam dichteres, längeres
Fell, sie haart nicht mehr ganzjährig und ihre Haufen sind
kleiner.
Allerdings leiten wir aus der Hundefütterung keine Weltanschauung
ab: wenn es die Situation erfordert, z.B im Urlaub, gibt es auch
mal zwei Wochen Trockenfutter.
Erziehung
Muss schon beim Welpen beginnen. Mit Erziehung meine ich
nicht monotones Einüben von Grundkommandos, - die natürlich
auch gelernt werden müssen, - sondern zunächst das Vertraut
machen des Hundes mit den rudelüblichen Spielregeln. Ein Hund
muss lernen, was ihm erlaubt ist und wo Tabuzonen liegen. Nur dann
wird der Hund seinen Platz im Menschen- Hunderudel finden und sich
wohlfühlen.
Einige Anhaltspunkte für erfolgreiche Hundeerziehung gibt es
natürlich schon: Wohl am wichtigsten: -->Konsequenz.
Der Hund lernt im Allgemeinen schnell was er darf und was nicht,
vorausgesetzt, eine Spielregel gilt immer. Betteln bei Tisch darf
nie zum Erfolg führen, wenn man nicht möchte, dass Hund
auf der Couch liegt, muss es immer verboten sein. Auch Kommandos,
die der Hund schon begriffen hat, müssen immer ausgeführt
werden. Das führt uns schon zum nächsten Punkt. Oft scheitert
das Ausführen von Kommandos schon daran, dass der Hund noch
gar nicht kapiert hat, was sein Mensch von ihm möchte. Ein
Hund, der gar nicht weiß, was „sitz“ bedeutet,
der wird es erst recht nicht lernen, wenn er bestraft wird, nur
weil er das Kommando nicht befolgt.
Also geduldig üben, loben, wenn Hund etwas richtig macht, aber
keine Langeweile oder Überforderung aufkommen lassen. Lernen
soll Spaß machen. Eine Übungseinheit immer mit positivem
Ergebnis beenden, nicht nach einem Misserfolg genervt nach Hause
gehen. Hat der Hund ein Kommando sicher verstanden, dann kommt wieder
Konsequenz in der Durchführung ins Spiel. Ein Kommando muss
beim ersten Mal befolgt werden, sonst lernt der Hund sehr schnell,
dass er beim ersten Mal noch gar nicht reagieren muss. Und noch
etwas ist wichtig: es kommt in der Erziehung Ihres Hundes nicht
auf Lautstärke an. Ihr Hund hört gut und er wird ein Kommando
auch verstehen, wenn sie mit normaler Stimme reden. Wichtiger ist
der Tonfall, freundliche, hohe Stimme zur Motivation, tiefere, durchaus
drohende Tonlage, wenn Hund etwas lassen soll.
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| F |
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| Fahrrad
Wenn der Hund etwa ein Jahr alt ist, und zudem gesund, kann
er daran gewöhnt werden, neben dem Fahrrad zu laufen. Wer die
Leine dabei nicht in der Hand halten will, kann auf spezielle Vorrichtungen
zurückgreifen, die am Rad montiert werden. Wenn es die Umgebung
erlaubt, ist natürlich Laufen ohne Leine vergnüglicher
für alle Beteiligten. Um den Hund am Rad zu führen, ist
es zweckmäßig, ein neues Kommando einzuführen. Anders
als beim Fuß - laufen, bietet es sich an, dass der Hund rechts
neben dem Rad läuft, also an der dem Verkehr abgewandten Seite.
Wie Sie das Kommando nennen, bleibt Ihnen überlassen. Bei uns
heißt es „am Rad“.
Fell
Es gibt es rassespezifische Unterschiede. Es gibt langhaarige Hunde,
mit glattem oder gelocktem Deckhaar, kurz- wie auch drahthaarige
Hunde, solche mit Unterwolle und Deckhaaren, aber auch Rassen, die
nur über das eine oder das andere verfügen. Fellwachstum
und -->Fellwechsel
findet zyklisch statt, meist im Frühjahr und Herbst. Da unsere
Hunde als Haushunde weniger Witterungseinflüssen ausgesetzt
sind, haaren sie oft ganzjährig und der Fellwechsel ist nicht
so ausgeprägt.
Es gibt Hunde, beispielsweise Pudel, die gar nicht haaren, aber
dafür geschoren werden müssen, weil die Haare immer weiter
wachsen.
Bevor man sich einen Hund zulegt, sollte man sich über dessen
Fellbeschaffenheit und dem damit verbundenen Aufwand im Klaren sein.
Fellpflege
Muss sein. Regelmäßiges Bürsten und Kämmen
des Hundes dient nicht nur zur Körperpflege, sondern intensiviert
auch die Bindung zum Menschen. Welcher Aufwand die Fellpflege einnimmt,
ist von der Art des Fells abhängig.
Fellwechsel
Kommt bei vielen Hunderassen vor. Anzeichen dafür ist
heftiges Haaren. Der Fellwechsel findet zyklisch statt, meist im
Frühjahr und Herbst. Unterstützen kann man den Fellwechsel
durch regelmäßiges Bürsten.
Flöhe
Lästige Parasiten, die hin und wieder vorkommen können.
Ein Hund kann sich sehr schnell Flöhe von anderen Hunden, auch
von Katzen oder Igeln einfangen, das ist kein Hinweis auf mangelnde
Hygiene oder schlechte Haltung.
Anzeichen sind heftiges Kratzen, auch Beknabbern von juckenden Stellen.
Manchmal kann man die Flöhe, kleine 2-3mm lange Insekten, durchs
Felllaufen oder springen sehen. Kleine schwarze Krümel auf
der Haut können Flohkot sein.
Abhilfe schaffen zahlreiche Flohmittel aus dem Fachhandel oder nach
Absprache mit dem Tierarzt.
Auch Mittel zur Vorbeugung von Floh- bzw. Ungezieferbefall, z.B.
Spot-on-Präparate, Halsbänder u. Ä. sind erhältlich.
Kira hatte bislang hin und wieder Flöhe, meist von anderen
Hunden. Wir merken das eigentlich immer sofort an der Art, wie sie
sich kratzt. In den allermeisten Fällen genügte sofortiges,
sorgfältiges Durchkämmen mittels feinzinkigem Flohkamm
und anschließendem Bad mit Flohshampoo.
Wichtig ist auch, dass die Umgebung des Hundes gereinigt wird, da
Flöhe sich nicht nur am Hund selbst, sondern auch an dessen
Liegestellen aufhalten und dort ihre Eier ablegen. Als Sofortmaßnahme
gibt es spezielle Sprays, ansonsten ist auf übliche Hygiene,
wie Waschen der Hundedecke u.dgl. zu achten.
Fütterungszeiten
Sollten festgelegt sein. Empfehlenswert sind mehrere Fütterungszeiten
über den Tag verteilt, beispielsweise morgens und abends. Welpen
werden anfangs häufiger gefüttert.
Bei den Fütterungszeiten ist zu beachten, dass sie nicht unmittelbar
vor Aktivitätsphasen liegen, sondern der Hund nach dem Fressen
ausreichend Zeit zum Ruhen bekommt. Ansonsten droht die Gefahr einer
Magendrehung.
Am besten also nach dem Spaziergang füttern. Natürlich
reagiert ein hungriger Hund auch besser auf Belohnungsleckerlis,
wenn man mit ihm beim Spazieren gehen noch üben möchte.
Fertigfutter
Die Frage, welches Futter nun das beste für den Hund
ist, gibt es keine allgemeingültige Antwort.
Wenn man sich einen Welpen holt, ist es auf jeden Fall sinnvoll,
für den Anfang bei dem vom Züchter empfohlenen Futter
zu bleiben, daran ist der Welpe gewöhnt und er hat durch den
Umzug schon Aufregung genug.
Fertigfutter, also industriell gefertigtes Futter gibt es für
jeden Bedarf. Als Vollnahrung, wahlweise als Trockenfutter oder
als Nassfutter aus der Dose. Dann gibt es noch Zusatznahrung, beispielsweise
Getreide- und Gemüseflocken, die man mit Dosennahrung oder
auch Frischfleisch mischt.
Trockenfutter gibt es von zahlreichen Herstellern für kleine,
mittlere und große Hunde, für Welpen und Senioren, für
Empfindliche und Allergische, es gibt Light-Futter für Übergewichtige
und High-Energy-Futter für besonders Aktive. Welches Futter
dem eigenen Hund am besten bekommt, kann man nur ausprobieren.
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| G |
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| Gassi
Hundehalterwort für Spaziergang
Gemüse
Natürlich darf der Hund Gemüse fressen. Sinnvoll
ist, es zu kochen, oder noch besser, roh zu pürieren, da Hundemägen
Zellulose nicht gut verarbeiten können und so die wertvollen
Inhaltsstoffe unverdaut ausgeschieden werden.
Geruchsinn
Beim Hund stark ausgeprägt und wohl sein wichtigstes
Sinnesorgan.
Mensch 4 - 5 Millionen Riechzellen Hund 250 Millionen Riechzellen
Sein Geruchsinn ermöglicht es dem Hund, Fährten von Mensch
und Tier zu finden, die Witterung von Wild zu erfassen, Verschüttete
aufzuspüren oder nach Sprengstoff oder Rauschgift zu suchen.
Geschirr
Brustgeschirr zum Führen des Hundes. Gibt es für
jede Hundegröße. Ein Vorteil liegt darin, dass gerade
stark ziehende Hunde im Geschirr oft besser zu halten sind als im
Halsband. Ein Erziehungsmittel ist ein Brustgeschirr aber ebenso
wenig wie ein Halsband.
Gras fressen
Wenn Hunde Grasfressen, dann regnet es bald, so der Volksmund.
Ob’s stimmt? Auf jeden Fall fressen Hunde Gras, um ihre Verdauung
in Schwung zu bringen. Manche Hunde fressen in kurzer Zeit größere
Mengen an Gras, nur um kurz danach alles wieder hervorzuwürgen.
Bei anderen nimmt das Gras den Weg allen Futters durch den Hund,
muss aber irgendwann am hinteren Hundeende wieder heraus. Weil Gras
nicht verdaut wird, hat Hund bisweilen Probleme mit dem Absetzen
des mit Halmen durchwirkten Haufens. Wenn gar nichts mehr geht,
muss der Halter helfen und unter Anwendung eines Papiertaschentuchs
gaaanz vorsichtig ziehen. Passiert gewöhnlich immer dann, wenn
gerade Spaziergänger vorbeikommen
Grundkommandos
Gemeint sind die Kommandos, die eigentlich jeder Hund kennen
sollte. Am besten schon spielerisch mit dem Welpen üben. Hier,
Sitz, Platz, Fuß, Aus, Nein. Mehr ist zunächst gar nicht
nötig. Wichtig ist gerade bei „Sitz“, „Platz“
und „Fuß“, dass man von Anfang an darauf achtet,
dass diese Kommandos solange gelten sollen, bis sie aufgehoben werden,
z.B mit „lauf“ oder Ähnlichem. Ebenso wichtig ist,
dass man parallel zum gesprochenen Wort Sichtzeichen -->Handzeichen,
oder gegebenenfalls einen entsprechenden Pfiff fürs Herkommen
und Abstoppen einführt, um auch auf Distanz auf den Hund einwirken
zu können ohne laut zu brüllen.
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| H |
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| Halsband
Sollte man schon den Welpen daran gewöhnen.
Halsbänder gibt es für jeden Geschmack, aus Leder, Nylon,
Metall, - beim Kauf den Hund am besten zum Anprobieren mitnehmen.
Würge- oder Stachelhalsbänder sind nicht nötig, da
sie kein Ersatz für gute Erziehung sind. Wer glaubt, seinen
Hund nur mittels Stachelhalsband bändigen zu können, hat
ein Problem, dass sich nicht im Zoofachhandel lösen lässt.
Handzeichen
Sinnvolle Ergänzung zu gesprochenen Kommandos, weil
man so auch auf Entfernung mit seinem Hund kommunizieren kann. Am
besten gleich von Anfang an einüben. Bei uns bedeutet der erhobene
Zeigefinger „Sitz“, die flache Hand, heißt „Platz“,
- auf Entfernung auch nach oben gestreckt und in die Horizontale
bewegt. Ans rechte Bein klopfen heißt „Hier“,
die ausgestreckte, geöffnete Handfläche hat sich bei uns
als „Bring“ etabliert, eine wischende Armbewegung als
„Such“ auf Distanz.
Haustiere, andere
Wenn man einen Welpen hat, sollte es kein Problem sein, ihn
mit anderen im Haushalt lebenden Tieren vertraut zu machen. Der
Hund kapiert mit der Zeit, dass es sich um Rudelmitglieder und nicht
um Beute oder Spielzeug handelt. Dennoch, gerade Kleintiere sollten
besser nicht unbeaufsichtigt mit dem Hund alleine gelassen werden.
Kira hat sich vom Welpenalter an mit einer Schildkröte arrangieren
müssen. Am Anfang hat sie es mit Spielaufforderungen durch
Bellen und Drumherumhüpfen versucht, natürlich ohne Erfolg.
Irgendwann wurde die Schöte langweilig, und das Zusammenleben
stellt kein Problem dar. Auch mit Nachbars Katze, die ebenfalls
Interesse am Hund zeigt, hat Kira sich mittlerweile angefreundet.
Haut
Hecheln
schwitzen, d.h, Wärmeregulierung
Herbstgrasmilbe
Verursachen Juckreiz. Zu erkennen als rotbrauner Belag vor
allem an den Pfoten oder am Bauch.
Hitze -->Läufigkeit
Hitzschlag
Hot Spot
Hundebegegnungen
Hundebegegnungen verlaufen unter gut sozialisierten Hunden
meistens friedlich ab. Wichtig ist, dass Ihr Hund vom Welpenalter
an Kontakt mit anderen Hunden pflegt. Isolierte Hunde ohne Kontakt
zu Artgenossen können später enorme Probleme machen, ganz
einfach deswegen, weil sie nie gelernt haben, sich unter ihresgleichen
zu benehmen. Fördern Sie also ruhig die Begegnung Ihres Welpen
mit anderen Hunden, vorausgesetzt diese sind gut sozialisiert. Bekanntermaßen
aggressiven Tieren ist aus dem Weg zu gehen. Ihr Welpe soll schließlich
positive Erfahrungen sammeln, - dazu kann auch gehören, dass
ein allzu aufdringlicher Welpe von einem erwachsenen Hund zurechtgewiesen
wird. Seien Sie nicht zu ängstlich, ihr Welpe wird mit solchen
Maßnahmen umgehen können. Zeigt der Welpe Beschwichtigungsverhalten
gegenüber älteren Hunden, das kann auch die eingeklemmt
Rute sein, ist das völlig normal und nicht etwa ein Zeichen
von Angst, das ihr Eingreifen nötig macht. Je gelassener Sie
mit Hundebegegnungen umgehen, desto gelassener und sicherer wird
Ihr Hund sich dabei fühlen, das gilt auch für erwachsene
Hunde.
Oft hört man ja den Satz „das müssen die untereinander
ausmachen“ wenn es um Konfliktsituationen zwischen Hunden
geht, die ohne Zweifel immer mal aus verschiedenen Gründen
auftreten können, sei es der aufdringliche Rüde, der eine
gerade läufig gewesene Hündin belästigt, Eifersüchteleien
um die Gunst des Menschen, Zoff um Spielsachen oder Revierstreitigkeiten.
Das untereinander ausmachen der Hunde ist sicher in gewissen Grenzen
richtig, dann nämlich, wenn es um Alltagsstreitigkeiten geht,
die mit einem kurzen Anknurren beigelegt sind. Das gehört zur
Hundekommunikation dazu. Richtige Raufereien oder Beißereien
tun es nicht. Es obliegt dem Rudelchef, also dem Menschen zu bestimmen,
ob sich gestritten wird oder nicht. Für den Menschen heißt
das: das Hundeverhalten beobachten. Sollte eine Situation brenzlig
werden, hat der Rudelchef das Recht und die Pflicht einzugreifen,
noch bevor die Sache eskaliert.
Hundehaufen
Hinterlassenschaft des Vierbeiners und oft Streitpunkt mit
anderen Menschen. Darum gilt: den Hund nur an Orten lösen lassen,
wo es niemanden stört. Auch bestellte Felder oder Futterwiesen
werden nicht gerne als Hundeklo gesehen. Ebenso wenig Parks, öffentliche
Grünanlagen oder private Gartengrundstücke. Für den
Fall der Fälle gilt: Hundehaufen aufsammeln und in den nächsten
Mülleimer. Dafür gibt es im Zoofachhandel spezielle Tüten,
die müheloses Aufnehmen der Haufens ermöglichen. Und wem
das zu teuer ist: einfache Frühstücks- oder Vesperbeutel
aus dem Supermarkt erfüllen den gleichen Zweck.
Hundeschule
Der Begriff Hundeschule ist etwas irreführend, denn
eigentlich sollte hier der Mensch etwas lernen, nämlich die
Art und Weise, wie er mit seinem Hund umzugehen hat. Hunde lernen
im Allgemeinen gerne und bereitwillig, und so liegt es am Menschen,
dem Vierbeiner zu vermitteln, was zu tun ist. Hilfe hierbei findet
gerade der Hundeanfänger in einer guten Hundeschule, bzw. auf
dem Hundeplatz.
Hundeshampoo
Gibt es für jeden Bedarf und Felltyp im Zoofachhandel.
Ist aber nur dann wirklich nötig, wenn der Hund mit klarem
Wasser nicht mehr sauber zu kriegen ist. -->Baden
. Bei uns kommt Shampoo meist dann zum Einsatz, wenn Kira sich in
etwas Stinkigem gewälzt hat, ein totes Tier etwa oder frischem
Mist.
Hundesteuer
Von den Gemeinden erhobene Abgabe für Hundehaltung.
Über die Höhe entscheidet die jeweilige Gemeinde. Hundesteuer
ist eine Luxussteuer, aus der für den Hundehalter keine weiteren
Ansprüche abzuleiten sind.
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| I |
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| Instinkt
Angeborene Verhaltensweisen
Impfen
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| J |
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| Juckreiz
Kann viele Ursachen haben. Parasitenbefall, zum Beispiel
durch Flöhe kann gelegentlich vorkommen, aber auch Allergien
oder können Juckreiz verursachen. Im Zweifel den Tierarzt fragen.
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| K |
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| Käse
Käse als Begriff im Hundelexikon? Aber klar! Hunde mögen
im allgemeinen Käse sehr gerne, und so bieten sich Käsewürfel
als Belohnung für besonders brave Hunde an.
Kastration
Kauknochen
Kekse
-->Leckerli.
Gibt es als Fertigprodukt in großer Auswahl. Eignen sich als
Belohnungshappen für brave Hunde. Aber Achtung: Sollten in
den Futterplan eingerechnet werden.
Leckerli in Form von Hundekuchen eignen sich zur Zahnpflege und
sind besser zu Hause zu geben, weil Hund damit länger beschäftigt
ist. Belohnungshappen für unterwegs sollten so beschaffen sein,
dass Hund sie schnell schlucken kann. Geeignet hierfür ist
natürlich auch normales Trockenfutter.
Knochen
Knurren
Kosten
Da wären zunächst die Anschaffungskosten. Man sollte
hierbei nicht sparen und sich, wenn ein Hund aus dem Tierheim ausscheidet,
- seinen Hund beim seriösen -->Züchter
kaufen. Die eigentlichen Kosten entstehen ohnehin erst, wenn der
Hund eingezogen ist.
Futterkosten fallen regelmäßig an und variieren natürlich
je nach Hundegröße und Futterart.
Kosten für Hundeausstattung gibt es natürlich am Anfang,
wenn der Hund ins Haus kommt. Später ist immer mal wieder ein
neues Halsband, eine neue Leine, Spielzeug und dieses und jenes
fällig.
Tierarztkosten sind nicht vorher kalkulierbar. Selbst wenn der Hund
gesund ist, fallen Kosten für Impfungen und Entwurmung an,
und die eine oder andere Blessur wird der Hund im Laufe seines Lebens
haben, selbst dann, wenn er von schlimmeren Krankheiten verschont
bleibt.
Bei den Kosten rund um den Hund nicht zu vergessen ist die -->Tierhalterhaftpflicht.
Sollte man haben, für den Fall der Fälle, und schließlich
die -->Hundesteuer,
die in der Höhe von Gemeinde zu Gemeinde variieren kann.
Körpersprache
Sehr wichtig im Zusammenleben mit Hunden, aber leider oft
unterschätzt. Körpersprache heißt zum einen das
gezielte Einsetzten von -->Handzeichen
in Ergänzung zu gesprochenen Kommandos.
Darüber hinaus achten Hunde sehr auf die Körperhaltung
ihres Menschen. Wenn der Mensch immer wieder Dinge in bestimmter
Weise tut, weiß der Hund nach kurzer Zeit, was gemeint ist,
auch dann, wenn der Mensch sich seiner Handlung gar nicht bewusst
ist. Der Griff zur Leine signalisiert zum Beispiel den Spaziergang,
da bedarf es keiner Worte. Wenn man sich bewusst macht, dass Hunde
zum größten Teil über Körpersprache kommunizieren,
fällt es nicht schwer zu begreifen, dass man sich als Mensch
diese Option zu nutzen machen sollte, um mit seinem Hund zu kommunizieren.
Manchmal ist bewusstes Ignorieren des Hundes bei Fehlverhalten besser
als eine Schimpfkanonade, offensichtliches Wegdrehen versteht so
mancher Hund, der gerade nach Leckerlie oder Aufmerksamkeit bettelt
deutlicher als menschliche wortreiche Erklärungen wie „nein,
jetzt gibt es nichts“ oder „lass mich in Ruhe, wir spielen
später“. Eindeutige Körpersprache hilft so manches
Missverständnis zu vermeiden.
Konsequenz
Die wahrscheinlich wichtigste Eigenschaft des Menschen im Umgang
mit seinem Hund.
Konsequenz hat nichts mit Strenge zu tun, sondern es geht alleine
darum, dass im Rudelgefüge einer das Sagen hat, und das sollten
Sie sein und nicht ihr Hund.
Konsequenz in der Hundeerziehung heißt, dass Spielregeln,
an die sich der Hund zu halten hat, grundsätzlich gelten und
auch durchgesetzt werden. Betteln bei Tisch ist immer verboten und
darf nie zum Erfolg führen, auch dann nicht, wenn Gäste
da sind. Kommandos, die der Hund gelernt hat, sind grundsätzlich
auszuführen.
Ein Hund, dem zum zehnten Mal ein „hier“ hinterher schallt,
hat schon kapiert, dass er beim ersten Mal nicht reagieren muss.
Wie aber schafft man es, dass ein Kommando immer ausgeführt
wird? Ein Kommando nur dann aussprechen, wenn man sicher ist, dass
der Hund es befolgt, oder man es notfalls durchsetzten kann. Das
klingt einfach, erfordert aber eine gewisse Selbstdisziplin beim
Hundehalter, der sich besser manches zu spät gesetzte Kommando
und manche hektische Betriebsamkeit, wenn das Kind schon im Brunnen
ist, sparen sollte, um gegenüber seinem Hund glaubwürdig
zu bleiben.
Was heißt das nun praktisch? Nehmen wir an, Ihr Hund stürmt
los, um mit einem in der Ferne auftauchenden Artgenossen zu spielen.
Als Mensch ist man geneigt, erst jetzt zu reagieren und dem Hund
ein wütendes „nein“, oder noch schlimmer, ein „Fiffi
hier!“ hinterher zurufen. Ihr Hund, in freudiger Erwartung
auf ein vergnügliches Spiel, wird sich von Ihren Worten wahrscheinlich
nicht von seinem Vorhaben abbringen lassen. Er rennt weiter, hat
ein Erfolgserlebnis, hört zwar Ihre Rufe, aber kapiert ganz
nebenbei, dass Sie nicht wirklich eine Chance hatten, Ihr Kommando
durchzusetzen. Dumm gelaufen für den Hundeführer, der
die Situation nun vollends in den Sand setzen kann, wenn er wutschnaubend
seinen fröhlich spielenden Hund erreicht und diesen erst einmal
ausschimpft. Der Hund wird nicht kapieren, warum er getadelt wird,
er findet höchstens, dass sein Mensch kein sehr verlässlicher
Zeitgenosse ist, wenn er ihn, in den Augen des Hundes grundlos,
ausschimpft.
Was also ist falsch gelaufen? Wie sollte sich unser Hundehalter
in der geschilderten Situation besser - und konsequenter - verhalten?
Natürlich sollte daran gearbeitet werden, dass Hund gar nicht
erst ausrückt. Wenn es aber passiert ist, und wahrscheinlich
kennt fast jeder Hundehalter solche Situationen, ist es klüger,
den Mund zu halten und dem Hund kein Kommando hinterher zu rufen,
das dieser ohnehin nur ignorieren wird. Die Angelegenheit ist für
dieses Mal gelaufen, der Hundehalter hakt sie ab und bietet seinem
Vierbeiner nicht auch noch die Chance, ein Kommando zu missachten
und dabei zu lernen, was die Worte seines Menschen wert sind: nämlich
gar nichts. Wenn Sie also unsicher sind, ob Ihr Hund einen Befehl
ausführen wird, geben Sie ihn nur, wenn sie die Möglichkeit
zur Durchsetzung haben. Der Hund wird früher oder später
kapieren, dass Ihr Wort gilt. Für Sie bedeutet konsequent Erziehung,
dass ihr Hund auf Sie hört, und für Ihren Hund ist ein
konsequenter Hundeführer ein Rudelchef, auf den man sich verlassen
kann.
Korb
Hundekörbe gibt es in verschiedenen Ausführungen:
aus Kunststoff mit Einlegematte, was den Vorteil der Unempfindlichkeit
gegen Schmutz und Nässe hat, ganz aus Stoff, oder auch aus
richtigem Korbmaterial. Bei letzterem besteht die Gefahr, dass der
gelangweilte Hund seinen Korb in Einzelteile zerbeißt. Letztlich
ist die Wahl des richtigen Korbes aber Geschmackssache. Wichtig
ist, dass die Einlegematte zu reinigen ist und gegebenenfalls saugfähig,
denn Hunde kommen ja häufig auch nass nach Hause.
Krallen
Sollten nicht zu lang werden. Bei Bedarf schneiden. Allerdings
sollte man sich vom Tierarzt zeigen lassen, wie das geht, um den
Hund nicht zu verletzten, da sich im Inneren der Krallen Blutgefäße
und Nerven befinden.
Kratzen
Hunde kratzen sich, klar, das ist normal. Weil’s juckt,
manchmal auch aus Verlegenheit. Häufiges Kratzen kann aber
auch auf Parasiten hinweisen. Mit der Zeit bekommt man einen Blick
dafür, was im normalen Rahmen liegt. Wenn sich Kira einen Floh
eingefangen hat, merken wir das eigentlich sofort an einer irgendwie
hektischen Art sich zu kratzen.
Kraulen
Sorgt für Wohlbefinden beim Hund
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| L |
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| Lahmen
Oft steckt nur eine harmlose Verstauchung dahinter, das kommt
auch bei Hunden vor, gerade wenn sie über unebenes Gelände
toben. Aber Lahmen kann auch Anzeichen einer ernsteren Verletzung
sein, oder möglicherweise Ausdruck einer Gelenkserkrankung
(HD, ED), gerade bei erblich vorbelasteten Hunden.
Schließlich kann Lahmen, eventuell auf beiden Seiten im Wechsel
auch ein Hinweis auf Borrelliose sein. In allen Fällen gilt:
neben Schonung des Hundes ist ein Besuch beim Tierarzt angeraten,
wenn sich der Zustand in ein paar Tagen nicht deutlich verbessert
hat.
Läufigkeit
Hündinnen werden bis zu zweimal im Jahr läufig.
Zwei- bis drei wöchigen Blutung, Standhitze. Jetzt ist größte
Vorsicht geboten.
Läufigkeit kann sich schon Wochen vorher durch Unruhe, Unkonzentriertheit
ankündigen. Nach der Läufigkeit sind viele Hündinnen
antriebsschwach, bis hin zur offensichtlichen Scheinträchtig
oder eigentlich „Scheinwelpenaufzucht“, weil die Hauptsymptome
erst einige Zeit, ca. 2 Monate nach der Läufigkeit aufteten.
Scheinträchtigkeit ist nicht unnormal, kann aber Ausmaße
annehmen, die dem Wohlbefinden der Hündin abträglich sind.
Nestbau, Umsorgen von Spielzeug, bis hin zum Milchfluß und
gesteigertes Territorialverhalten können vorkommen, möglicherweise
geht die Hündin nur noch ungerne aus dem Haus.
Leckerli
Belohnungshappen für brave Hunde
Leine
Gehört zur Grundausstattung eines jeden Hundes. Die
„normale“ ca.1,5-2 m Leine aus Leder oder Nylon.
Aber es gibt auch andere Leinen, spezielles zum Arbeiten, Schleppleinen,
solche, die Halsband und Leine in einem sind und bei Bedarf über-
bzw. abgestreift werden können.
Umstritten, aber dennoch beliebt sind die Roll- bzw. Flexileinen,
die es in verschiedenen Längen gibt. Sie sind problematisch,
weil der Hund an der variablen Leinenlänge wahrscheinlich nur
schwer leinenführig wird, da er nie lernt, eine festgelegte
Distanz zu halten. Auf der anderen Seite sind Flexileinen enorm
praktisch, weil der Hund in Situationen, in denen Freilauf nicht
möglich ist, dennoch einen größeren Bewegungsspielraum
hat als an der kurzen Leine.
Leinenführigkeit
Unter Leinenführigkeit versteht man das Gehen an der
locker durchhängenden Leine ohne zu zerren.
Lernen
Der Hund lernt durch eigene, positive und negative Erfahrungen.
Richtiges Verhalten muss daher umgehend belohnt, das heisst positiv
bestärkt , unerwünschtes Verhalten negativ bestärkt
werden.
Loben
Ganz wichtig, wenn der Hund etwas richtig gemacht hat.
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| M |
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| Medikamente
Müssen manchmal sein. Weil die wenigsten Hunde
Medikamente, gerade in Tablettenform, freiwillig aufnehmen, bedarf
es einiger möglicher Tricks. Man kann dem Hund das Medikament
weit den Rachen schieben, und das Maul zuhalten bis er schluckt.
Man kann auch versuchen, Tabletten unters Futter zu mischen. Manchmal
klappt es. Manchmal ist auch das Futter gefressen und die Tablette
liegt unberührt im Napf. Bewährt hat sich bei uns, wie
bei wahrscheinlich vielen Hundehaltern, die Medizin in einen besonderen
Leckerbissen zu packen: Leberwurst. Ist Medizin angesagt, gibt es
für Kira Leberwursthäppchen.
Milch
Verträgt ein Hund nicht. Besser sind Sauermilchprodukte,
Quark und Hüttenkäse als leckere Abwechslung im Futterplan.
Mundgeruch
Dauerhafter Mundgeruch kann auf gesundheitliche Probleme,
zum Beispiel mit den Zähnen verweisen.
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| N |
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| Nagen
Beschäftigungsmöglichkeit für Hunde. Natürlich
ist es schlecht, wenn sich der Hund eigene Nageobjekte sucht, seien
es nun die Schuhe seiner Menschen, oder auch die Möbel. Daher
bietet es sich an, Dinge zum Benagen anzubieten. Gut sind Kauseile,
aber auch Büffelhautknochen, - doch Achtung: nur unter Aufsicht,
weil immer die Gefahr besteht, das ein größeres Stück
verschluckt wird.
Napf
Wichtiger Alltagsgegenstand. In unterschiedlichen Materialien
erhältlich. Sollte rutschfest sein. Manche Hunde empfinden
Edelstahlnäpfe als unangenehm. Man braucht einen Napf für
Futter und einen für Wasser, der stets gefüllt bereitstehen
muss.
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| O |
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| Obst
Nicht alle Hunde mögen Obst, wenngleich Obst sicher
eine sinnvolle Nahrungsergänzung ist. Für Obst gilt das
gleiche wie für Gemüse: am besten pürieren, damit
das Obst voll verdaut werden kann. Davon abgesehen, wenn der Hund
es mag, schadet auch ein Apfel am Stück nicht.
Ohren
Die Ohren müssen regelmäßig kontrolliert
und gereinigt werden. Reinigen am besten mit einem weichen Tuch,
keinesfalls in den Gehörgang.
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| P |
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| Passgang
Beim Passgang bewegt der Hund Vorder-und Hinterläufe
einer Körperseite gleichzeitig in dieselbe Richtung. Kann ein
Schongang sein, der auf Gesundheitsprobleme hinweist. In den meisten
Fällen aber scheinen Hunde den Passgang nur bequem zu finden
und können damit sogar erstaunlich schnell vorankommen, - was
zumeist etwas albern aussieht.
Pfeife/Hundepfeife
Wichtiges Accessoire in der Hundeausbildung, wenn man seinen
Hund auch auf größere Distanz beeinflussen möchte.
Pföteln
Pföteln, also Anstupsen mit der Pfote, kann Betteln,
Spielaufforderung oder Beschwichtigungsgeste sein und ist ein angeborenes
Verhalten, das dem Milchtritt von Welpen am Gesäuge der Mutter
zur Anregung des Milchflusses entspricht.
Pfoten
Regelmäßige Kontrolle der Pfoten gehört zum
Pflegeprogramm des Hundes. Krallen sollten nicht zu lang sein.
„Pfoti geben“
Kommando, dass Hunde im Allgemeinen sehr leicht lernen, weil
es dem Pföteln von Welpen gleicht.
Natürlich muss Hund nicht Pfoti geben können, aber das
Erlernen ist eine Beschäftigungsmöglichkeit, die Hund
und Halter Spaß macht, und bei den meisten schnell zum Erfolg
führt.
Prägung
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| Q |
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| Quecke
Grasart, die bevorzugt gefressen wird
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| R |
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Rangordnung Rassen
Verschiedene Hunderassen wurden und werden gezüchtet,
um ganz bestimmte Eigenschaften des Hundes zu erhalten, die sich
der Mensch in einer Vielzahl an Einsatzbereichen nutzbar macht.
Ein Hütehund muss über andere Eigenschaften verfügen
wie ein Jagdhund, dieser wiederum über andere als ein Wach-
oder Schutzhund. Möchte man einen Hund als Gefährten in
die Familie aufnehmen, ist es ganz wichtig, sich über die Eigenarten
und Bedürfnisse der jeweiligen Rasse zu informieren. Einen
Hund lediglich der Optik wegen zu kaufen ist grundfalsch und kann
zu großen Enttäuschungen führen.
Rüde
Männlicher Hund
Rudel
Rudelführer
Sagt, was gemacht wird. Im Menschen-Hunderudel muss immer
der Mensch das Oberkommando haben und konsequent und souverän
über den Hund bestimmen.
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| S |
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| Scheinträchtigkeit
Schlafplatz
Jeder Hund sollte über einen festgelegten Schlafplatz verfügen.
Dieser sollte zugluftgeschützt sein, nicht zentral im Raum,
aber auch nicht zu abgelegen, denn Hunde nehmen immer gerne am Familiengeschehen
teil. Der Schlafplatz -->Korb
dient in erster Linie als Rückzugsmöglichkeit des Hundes,
das sollte allen Familienmitgliedern, auch den Kindern klar sein.
Ob Hund nachts wirklich in seinem Korb schläft, ist eine andere
Frage. Kira schläft bei uns neben dem Bett, ihr Korb steht
im Wohnzimmer. Gerne wechselt sie nachts auch mal den Schlafplatz.
Schnauzgriff
Harte, aber artgerechte Disziplinarmaßnahme. Dem Hund mit
der Hand über Schnauze und Lefzen greifen und nach unten drücken.
Nur bei wirklich schlimmen Vergehen anzuwenden.
Schweißdrüsen
Zwar findet beim Hund der Wärmeaustausch überwiegend über
die Zunge statt, aber über einige Schweissdrüsen verfügt
er dennoch, z.B an den Pfoten.
Schwamm
Der vordere Teil der Hundenase
Schwimmen
Schutztrieb
Sozialisierung
Wichtig, um schon den Welpen mit anderen Tieren, Menschen
und der Umwelt vertraut zu machen. Auch das Kennenlernen von Artgenossen
ist wichtig.
Spaziergang
Unabdingbar für Hundebesitzer. Zur Erledigung von „Geschäftlichem“,
zur nötigen Bewegung von Hund und Mensch und oft auch zum Knüpfen
von Sozialkontakten, sowohl beim Hund, als auch beim Halter.
Spiel
Spielen ist eine wichtige Beschäftigung für Hunde. Im
Spiel mit Wurfgeschwistern lernen schon Welpen ersten Umgang mit
Artgenossen und auch später bleibt das Spiel gerade für
den Familienhund ohne weitere Aufgabe eine wichtige Lern- und Beschäftigungsmöglichkeit.
-->Hundespiele
Spielsachen
Sammeln sich im Laufe der Zeit wohl in jedem Hundehaushalt an. Oft
braucht es keine teueren Hundespielsachen, manchmal reichen auch
einfache Dinge - die Papprolle oder ein altes Paar Socken, um den
Hund zu beschäftigen. Und natürlich etwas Zeit des Menschen,
denn das schönste Spielzeug nützt nichts, wenn der Hund
damit auf sich alleine gestellt ist. Daher gilt auch: Spielsachen
müssen für den Hund nicht im Übermaß zur freien
Verfügung stehen, sondern können nach Bedarf vom Menschen
hervorgeholt werden.
Weil der Spielzeugmarkt für Hunde mittlerweile riesengroß
ist, hier lediglich Kiras Lieblingsspielsachen: als erstes bekam
sie als Welpe ein Kauseil, das sie als Erwachsene allerdings nicht
mehr anschaute. Es folgten ein geknotetes Geschirrtuch und zusammengerollte
Tennissocken zum Herumtragen und für Zerrspiele. Bis heute
absolute Favoriten für Kira sind jede Art von Bälle, Dummys
stehen da leider etwas hinten an. Schwimmspielzeug und einen Hundefrisbee
haben wir auch, vor allem für den Urlaub. Viele Hunde mögen
Stofftiere, Kira zieht alte Sofakissen zum Beuteln vor. Was wir
bis heute vermieden haben, ist jede Art von Quietschspielzeug, weil
wir uns dachten, dass der Nervfaktor sehr hoch sein könnte,
wenn der Hund daran Gefallen findet.
Sterilisation
Durchtrennung der Samenleiter beim Rüden oder der Eileiter
bei der Hündin um ungewollten Nachwuchs zu verhindern. Sterilisation
führt nicht zu hormonellen Veränderungen, im Gegensatz
zur -->Kastration
Strafe
Strafe, oder besser negative Verstärkung, hat in Form einer
negativen Maßnahme für den Hund unmittelbar auf ein unerwünschtes
Verhalten zu erfolgen und ist damit Teil des Lernprozesses. Strafe
kann ein scharfes Nein sein, auch der Leinenruck, manchmal bewusstes
Ignorieren, aber auch Maßregeln wie der -->Schnauzgriff
in Ausnahmefällen.
Einen Hund ohne Bezug zur Handlung auszuschimpfen oder gar zu schlagen
ist keine negative Verstärkung und höchst kontraproduktiv.
Aussagen wie einen Hund nicht mit der Hand, lieber mit einer zusammengerollten
Zeitung zu schlagen sind schlichtweg Blödsinn. Wer seinen Hund
schlägt, hat in der Erziehung versagt.
Stubenreinheit
Den Welpen nach dem Fressen und Schlafen nach draußen
bringen, am besten einen bestimmten Löseplatz anbieten. Loben
nie vergessen! Im Haus auf Anzeichen achten: der Hund wird unruhig,
schnüffelt aufgeregt, manche Hunde winseln oder fiepen. Wenn
der Hund anfängt, sich im Kreise zu drehen, ist es meist schon
zu spät.
Bestrafen Sie den Hund nie, wenn ein Missgeschick passiert ist!
Nicht der Hund ist schuld, sondern Sie, weil sie eventuelle Vorzeichen
missachtet oder ihren Hund nicht rechtzeitig nach draußen
gelassen haben, - schließlich kann es durchaus sein, dass
Ihr Welpe anfangs alle zwei Stunden „muss“. Was kann
man noch tun?
Oft wird empfohlen, dem Welpen eine Lage Zeitung zum Lösen
anzubieten. Wir haben das nach einigen nächtlichen Missgeschicken
versucht, funktioniert hat es allerdings erst, als wir die Zeitungen
zugegebenermaßen großflächig, vor der Terrassentür
ausgebreitet hatten. Dorthin lief Kira nämlich immer, wenn
sie musste, wohl in der Hoffnung, dass ihr jemand, wie tagsüber
auch, die Tür öffnen würde. Weil das nicht geschah,
weil wir ja schliefen, verrichtete sie ihre Geschäfte direkt
vor der Tür, aufs Parkett, oder dann auf die Zeitung. Hilfreich
war auch, Kira kurz vor dem Schlafengehen noch einmal nach draußen
zu führen. Sie schlief dann schon nach einigen Tagen bis zum
frühen morgen durch.
Hunde beschmutzen von Natur aus nur ungern ihr Zuhause und sie lernen
schnell, ihre „Geschäfte“ außerhalb zu erledigen.
Daher die Grundregel bei der Sauberkeitserziehung: Ruhe bewahren.
Genießen Sie die Zeit mit Ihrem Welpen, auch wenn das eine
oder andere Pfützchen in der Wohnung landet. Das geht sehr
schnell vorbei, auch wenn die erste Zeit sehr stressig sein mag.
Süßigkeiten
Braucht kein Hund. Macht dick, Zucker schadet den Zähnen und
Schokolade ist in größeren Mengen für Hunde giftig.
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| T |
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| Tierarzt
Sollte in allen Gesundheitsfragen der erste Ansprechpartner sein,
wobei es auch für verschiedene Fachgebiete Spezialisten gibt,
an die man sich gegebenenfalls wenden kann. Welcher Tierarzt der
richtige ist, muss erst herausgefunden werden. Beobachten Sie die
Reaktion ihres Hundes auf den Tierarzt und wechseln Sie bei Anzeichen
auf Panik, auch öfter. Es funktioniert meistens.
Tierhalterhaftpflicht
Sollte jeder Hundehalter haben, falls doch einmal etwas passiert.
Tollwut
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| U |
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| Übergewicht
Auch beim Hund mittlerweile weit verbreitet. Qualitativ hochwertiges
Futter, meist in zu großer Menge, dazu Leckerlis und Häppchen
zwischendurch sorgen für Übergewicht, vor allem dann,
wenn es gleichzeitig an Bewegung mangelt. Wie beim Menschen auch
kann Übergewicht zu zahlreichen Krankheiten, sowie zu Belastungen
des Bewegungsapparats führen.
Ob ein Hund zu dick ist, lässt sich am besten daran erkennen,
ob man die Rippen mühelos tasten kann.
Üben
Am besten immer wieder mal die Grundkommandos. Aber: nicht
zuviel, denn Langeweile sollte nicht aufkommen. Lieber 3x täglich
fünf Minuten mit Konzentration und Spaß, als einmal in
der Woche zwei Stunden Programm abspulen. Übungen lassen sich
hervorragend in die Spazierrunden einbauen. Hund ab und zu heranrufen,
sich freuen, wenn es funktioniert, loben, gegebenenfalls belohnen,
Fuß immer dann, wenn Spaziergänger, Jogger oder Radfahrer
in Sicht sind. Sitz, eventuell Platz einbauen, wenn es funktioniert,
auch auf Distanz.
Viele Hundehalter sind der Meinung, wenn sie mit ihrem Hund anfangs
auf dem Hundeplatz die Grundzüge gelernt haben, reiche das
für ein ganzes Hundeleben. Ein Irrtum, denn wenn nicht wenigstens
hin und wieder das Gelernte aufgefrischt wird, wird sich kein Hund
an Befehle halten, die er vielleicht schon wieder vergessen hat.
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| V |
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| Verdauung
Vergiftung
Zum Beispiel durch Benagen von giftigen Pflanzen, gerade
durch Welpen, die alles anknabbern müssen. Am besten auch hier
vor Einzug des Welpen abklären, dass Garten und Wohnung in
Welpenhöhe giftfrei sind.
Leider gibt es auch die Gefahr, dass Hund unterwegs Giftköder
aufnimmt. Vermeiden lässt sich das nur dadurch, dass man dem
Hund beibringt, möglichst nichts Gefundenes zu fressen. Bei
manchen Hunden funktioniert das ausgezeichnet, bei ausgesprochenen
Gierhälsen ist immer Vorsicht und Beobachten angesagt, um vielleicht
noch eingreifen zu können.
Verstopfung
Kann auch beim Hund passieren. Manchmal ist ein Futterwechsel daran
schuld, oder auch ein bestimmtes Nahrungsmittel. Manche Hunde reagieren
zum Beispiel auf den Genuss von Knochen mit Verstopfung, vor allem
dann, wenn sie es nicht gewöhnt sind.
Hunde versuchen oft, durch Gras fressen für Abhilfe zu sorgen,
was zumindest bei Kira auch meistens funktioniert. Wenn die Verstopfung
anhält ist, wie immer bei ungeklärten gesundheitlichen
Problemen ein Besuch beim Tierarzt angeraten.
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| W |
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| Wasser
Frisches Trinkwasser muss immer bereitstehen.
Wasserrute
Kann bei Hunden, die gerne Schwimmen auftreten: Rute hängt bewegungslos
herunter, Hund wedelt nicht, hat Schmerzen. Kann nach Überanstrengung,
vor allem nach langem Schwimmen in kalten Wasser auftreten. Sollte
eigentlich nach ein paar Tagen verschwunden sein.
Welpenschutz
Dass Welpen über Welpenschutz verfügen, also dass
ein erwachsener Hund einem Welpen nichts tut, hört man öfter,
kann man aber so pauschal nicht sagen. Richtig ist, dass ein normal
sozialisierter Hund gewöhnlich nicht aggressiv gegenüber
Artgenossen ist, auch nicht Welpen gegenüber. Oft verhalten
sich ältere Hunde auch wirklich sehr großmütig gegenüber
andauernden Spielaufforderungen von nervenden Welpen. Der Welpe
wiederum verfügt über ein Repertoire an Beschwichtigungsgesten,
angefangen von Lefzenlecken, eingekniffener Rute, bis hin zum auf-den-Rücken
legen, mit dem er den erwachsenen Hund besänftigt. Und natürlich
gibt es für allzu forsche und aufdringliche Welpen durchaus
auch gelegentlich einen Rüffel vom Althund, das ist normal,
gehört zum Lernprozess für den Welpen dazu und hat mit
Aggressivität oder missachteten Welpenschutz nichts zu tun.
Winternase
Im Winter kann der Nasenschwamm an Pigmentierung verlieren und etwas
heller, bzw. rötlich werden.
Wurmkur
Hunde können von Würmern befallen werden, die nicht nur
das Tier krank machen, sondern auch den Menschen infizieren können.
Daher ist es wichtig, den Hund regelmäßig zu entwurmen.
Das entsprechende Medikament gibt es beim Tierarzt.
Im Umgang mit dem Hund schadet es nicht, auch auf gewisse Hygienemaßnahmen
wie öfter mal Händewaschen zu achten, gerade wenn man
sehr eng mit seinem Tier zusammenlebt. Wichtiger Punkt zur Vermeidung
von Innenparasiten ist es, dem Hund das Jagen und vor allem Fressen
von Mäusen zu verbieten, die als Zwischenwirt zum Beispiel
des Fuchsbandwurmes auftreten können.
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| Zähne
Regelmäßige Kontrolle des Gebisses gehört
zum Vorsorgeprogramm beim Hund. Übermäßigen Zahnstein,
der zu Zahnfleischentzündungen führen kann, entfernt der
Tierarzt. Büffelhautknochen, harte Hundekuchen aber auch hartgewordenes
Brot dienen der Zahnreinigung.
Zecken
Lästige Parasiten, die sich am Hund festsaugen. Können Borrelliose
übertragen. Den Hund auf Zecken hin zu untersuchen, gehört
gerade im Sommer zum Pflegeprogramm. Zecken, die sich schon festgesaugt
haben, mit Hilfe einer Zeckenzange oder Pinzette herausziehen. Sollte
doch einmal der Zeckenkopf in der Haut verbleiben, ist keine übertriebene
Sorge angebracht. In den meisten Fällen verkapselt sich der Kopf
und wächst von alleine heraus. Stelle dennoch beobachten und
bei Auffälligkeiten zum Tierarzt. Zur Zeckenabwehr gibt es verschiedene
Präparate im Handel oder beim Tierarzt.
Züchter
Zucht
Der gezielte Versuch durch Verpaarung ausgewählter Elterntiere
bestimmte Eigenschaften an die Nachkommen weiterzugeben. Dabei kann
es sich um äußerliche Merkmale, aber auch um Charakter-
bzw. Wesenseigenschaften des Hundes handeln.
Zucht ist eine geplante Auslese, die größte Sorgfalt
des Züchters bedarf. Beliebige Hunde ohne Rücksicht auf
Gesundheit und Wesen zu Verpaaren, nur um Welpen zu bekommen hat
mit Zucht nichts zu tun.
Zwinger
Entweder der Name einer Zuchtstätte für Hunde, oder aber
ein größerer verschließbarer Käfig, meist
für die Hundehaltung im Freien. Bezüglich Größe
und Ausstattung eines Hundezwingers gibt es Auflagen durch das Tierschutzgesetz.
Da Hunde aber Rudeltiere sind, wird von der isolierten Haltung im
Zwinger als nicht artgemäß dringend abgeraten.
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